LVII: Hölzerner Mast einer 20-kV-Mittelspannungsleitung. Die Anordnung der Leiterseile ist A-förmig; die Isolatoren sind an den Enden eines an der Mastspitze montierten metallenen Beschlages in Form eines umgedrehten T befestigt. Die A-Anordnung der Leiterseile ist typisch für Mittelspannungsleitungen im Elbe-Weser-Dreieck. Der Mast steht im äußersten Nordwesten der Stadt Buxtehude linkselbisch stromabwärts von Hamburg im sogenannten Bullenbruch, einem Polder, der als Retentionsraum bei Hochwasserereignissen der Elbe oder ihrer linken Nebenflüsse Este bei Buxtehude und Lühe elbabwärts der Este dient. Im Norden des Bullenbruchs befindet sich ein Polderschöpfwerk, das im Falle eines Hochwasserereignisses eine hohe Leistung erbringen muß und das daher vom Umspannwerk Buxtehude-Heitmannshausen über diese Mittelspannungsleitung versorgt wird. Die Leitung verläuft hier in nördliche Richtung, schwenkt links hinten dann rechtwinklig auf Ostkurs auf das Schöpfwerk zu. Der Mast, an dem die Leitung die Richtung wechselt, ist als als zierlicher Stahlgittermast ausgeführt, da er aufgrund der einseitigen Zugbelastung kräftiger sein muss als der Holzmast im Vordergrund.
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LXXIII: Unbeseilter Stahlgittermast in Hamburg-Neuenfelde im äußersten Südwesten der Hansestadt unweit der niedersächsischen Landesgrenze. Einst trug der Mast die Leiterseile einer 60-kV-Leitung in A-Anordnung; für die beiden unteren Leiterseile ist noch die kurze Leiterseiltraverse vorhanden. Die Leiterseile wurden schon vor über 20 Jahren entfernt, doch einige der Masten stehen noch heute in den Obstplantagen.
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XCIII: Westlich von Uelzen werden 20-kV-Mittelspannungsleitungen entlang der Landstraßen geführt - in Ortslagen unterirdisch, zwischen den Orten überirdisch auf hölzernen Masten, die an der Spitze eine stählerne Leiterseiltraverse auf einer V-förmigen Konsole tragen. Die Isolatoren sind stehend symmetrisch auf der Leiterseiltraverse befestigt, wie an dem Mast im Hintergrund erkennbar. Vorne ein Stahlgittermast, an dem die Leitung zur Passage des Ortes in den Boden geführt wird. Auch der Stahlgittermast trägt auf seiner Spitze eine - recht breite - Leiterseiltraverse, dazu etwas tiefer angeordnet eine weitere Traverse, über die die Leiterseile nach unten geführt werden. Am anderen Ende des Ortes - hier Wittenwater zwischen Ebstorf und Stadorf - holt ein baugleicher Mast die Leitung wieder ans Tageslicht.
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LVIII: Im Regelfall sind Mittelspannungsmasten zumindest bei 20-kV-Leitungen auch heute noch als Holzmasten ausgeführt. In manchen Fällen sind sie aber höheren Kräften ausgesetzt, dann werden statt der Holzmasten oft Stahlgittermasten verwendet. Hier im Bild knickt eine Leitung rechtwinklig ab, daher wirken auf den Mast, an dem sie die Richtung ändert, einseitige Kräfte in Richtung der Winkelhalbierenden zwischen den ankommenden und den abgehenden Leiterseilen. Von rechts hinten kommt die Leitung aus südlicher Richtung auf hölzernen Masten mit einteiligen, z.T. auch zweiteiligen Schäften, wird dann aber von einem Stahlgittermasten nach Osten abgelenkt. Die Leiterseile sind in einer A-förmigen Anordnung installiert. Die Holzmasten tragen dafür metallene Beschläge in Form eines umgedrehten T, an deren Enden die Isolatoren befestigt sind; der Stahlgittermast hat für die beiden unteren Leiterseile zwei gegeneinander um 90 Grad gedrehte kurze Leiterseiltraversen, während das obere Leiterseil über die Mastspitze geführt wird. Auffällig ist, dass der Mast sogar noch zusätzlich durch ein Seil gegen die Zugrichtung am Boden verankert ist. Die A-Anordnung der Leiterseile ist typisch für Mittelspannungsleitungen im Elbe-Weser-Dreieck, andernorts werden T-förmige Masten bevorzugt. Die hier abgebildete Leitung versorgt ein Polderschöpfwerk im sogenannten Bullenbruch im äußersten Nordwesten der Stadt Buxtehude linkselbisch stromabwärts von Hamburg; sie kommt vom Umspannwerk Buxtehude-Heitmannshausen südöstlich vom Bullenbruch.
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XCV: Westlich von Uelzen werden 20-kV-Mittelspannungsleitungen entlang der Landstraßen geführt - in Ortslagen unterirdisch, zwischen den Orten überirdisch auf hölzernen Masten, die an der Spitze eine stählerne Leiterseiltraverse auf einer V-förmigen Konsole tragen. Die Isolatoren sind stehend symmetrisch auf der Leiterseiltraverse befestigt, wie an dem Mast im Hintergrund erkennbar ist. An dieser Stelle zweigt zwischen Wittenwater südlich von Ebstorf und Stadorf eine Leitung von der straßenbegleitenden Leitung ab. Der Abzweigmast ist ein Betonmast in T-förmiger Bauform mit symmetrisch beseilter Leiterseiltraverse auf der Mastspitze und um 90 Grad gedrehter zweiter Leiterseiltraverse für die abzweigende Leitung. Ungewöhnlich die symmetrische Anordnung der Leiterseile bei einem T-Masten; i.d.R. ist das mittlere Leiterseil außermittig angebracht.
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